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Unser Suchtpräventionsangebot

 

Wir - das Guttempler-Jugend-Zentrum - bieten ein "neues Suchtpräventionsprogramm" für Kiel und Umgebung an. Mit unseren Suchtpräventionsangeboten wenden wir uns an Kindergärten, Jugendzentren, Elternbeiräte, Vereine, Schulen sowie an Eltern, ErzieherInnen, SozialpädagogInnen und LehrerInnen.
Nach neuesten  wissenschaftlichen Erkenntnissen, unserem Verständnis sowie unseren Erfahrungen gilt für Suchtprävention folgendes:

  • Suchtprävention muss frühzeitig beginnen
  • Suchtprävention muss langfristig angelegt sein
  • Suchtprävention  muss kontinuierlich sein
  • Suchtprävention muss flächendeckend sein
  • Suchtprävention muss geschlechtsspezifisch durchgeführt werden, damit sie erfolgreich sein kann.

Unsere Angebote teilen sich in drei Bereiche auf:
Die Primär-Suchtprävention
Die Sekundär-Suchtprävention
Die Tertiär-Suchtprävention 

Primär-Suchtprävention

... verstehen wir als eine frühzeitige Intervention noch vor Eintreten von Risikofaktoren und Krankheitssymptomen. Unser Angebot im  Primär-Suchtpräventionsbereich richtet sich also an (noch) nicht konsumierende Kinder und Jugendliche (0 -12 Jahre), deren Eltern und PädagogInnen. Ein umfassendes Präventionsangebot verstehen wir als einen Teil eines globalen Gesundheitsförderungsansatzes, welcher nicht nur mit drogenspezifischen  Methoden- zur Informationsvermittlung verwendet werden kann. Dies bedeutet für  uns, dass unsere Maßnahmen, die auf indirektem Weg Drogenkonsum vermeiden helfen sollen, hauptsächlich der Förderung sozialer Kompetenzen sowie der Vermittlung alternativer Bewältigungsmusterdienen. Des weiteren heißt dies für uns, dass  die, von uns eingebrachten Methoden, in der Kontinuität von den jeweiligen Institutionen und deren Personal langfristig weitergeführt werden.

Sekundär-Suchtprävention

Unser weiteres Angebot für den Sekundär-Präventionsbereich richtet sich an schon konsumierende Jugendliche (12 - ? Jahre). Diese Präventionsmodule setzen sich mit den Konsummustern auseinander und versuchen eine Beeinflussung eines bereits bestehenden Drogenkonsums zu erreichen. Vor allem wollen wir in diesem Bereich auf die Entwicklung von riskantem zu missbräuchlichem Konsum bis zur Abhängigkeit einwirken. Hierbei gilt trotzdem, die Suchtprävention muss den Interessen der Betroffenen/NutzerInnen entsprechen.

Tertiär-Suchtpräventionsbereich

Tertiär-Prävention verfolgt das Ziel, den Gesundheitszustand bereits erkrankter Personen zu stärken, weitere Schäden zu verhüten, Rückfällen vorzubeugen und eine weitgehende Wiederherstellung des vorherigen Lebens- und Gesundheitszustandes zu erreichen.

Unsere Suchtpräventionsmodule

Für den Primär - Bereich (Alter  3 - 12 Jahre )
Kindergarten: Fortbildung für ErzieherInnen und Eltern über "suchtgefährdende Verhaltensweisen" im Elementarbereich.
Schule:
Klassenveranstaltungen (4.+ 6. Klassen) mit dem Ziel der Information über Suchtmittel, Sozialem Training, Förderung der  Lebenskompetenzen.
Eltern: Elternabende,  Informationsveranstaltung, Beratung
LehrerInnen:  Suchtmittelberatung, Lehrerfortbildung
Kinder: Gruppe für Kinder von  Abhängigen Eltern
 

Für den Sekundär - Bereich (Alter 12 - ? Jahre)

Suchtmittelspezifische Präventionsangebote finden außerhalb der Schule statt (sind trotzdem auch für die Schule gedacht)
Thementage / Projekttage zu den verschiedenen  Suchtmitteln: Nikotin - Alkohol - Hasch - Essstörungen
Vernetzende Arbeit mit Jugendsozialarbeit
Geschlechtsspezifische Angebote

 Für den Tertiär - Bereich
(Hilfe- und Beratungsangebot des Jugendzentrums)

  1. Beratung
  2. Nachsorge
  3. Informationsveranstaltungen
  4. Selbsthilfegruppen
     

Methoden unserer Suchtprävention

Kennenlernspiele / Interaktionspiele / Rollenspiele

  • Medien (Filme, Musik, Geschichten)
  • Einsatz kreativer Techniken 
  • Körperorientierte  Übungen
  • Information und Diskussion
  • Flexible auf die jeweilige Gruppe abgestimmte gruppenzentrierte Arbeit
  • Kleingruppenarbeit
  • Übungen mit  Selbsterfahrungsanteil
  • Erlebnispädagogische Unternehmungen
     

Inhalte

Welche Suchtmittel gibt es und mit welchen habe ich eigene  Erfahrungen?

  • Wirkungsweisen
  • Suchtentwicklung
  • Wie ist meine Einstellung  bzw. mein Konsumverhalten?
  • Auseinandersetzung mit der Klassensituation
  • Wie  vermeide ich Konflikte?
  • Woran erkenne ich, dass jemand gefährdet ist und was kann ich tun?
  • Welche Konfliktbewltigungsstrategien habe ich selbst?
  • Freizeitverhalten?
  • Welche Hilfsangebote gibt es?

Ziele unserer Suchtprävention

  • Die Stärkung der Beziehungs- und Kontaktfähigkeit
  • Das Lernen von Einfühlung in andere Menschen und Situationen
  • Der Ausbau von Fähigkeiten zu Solidarität untereinander
  • Die Förderung der Selbstreflexion betreffend eigener Lebensvorstellungen und Werte sowie die Übernahme von Verantwortung für dieselben
  • Die Förderung von Sensibilität gegenüber Verlockung und  Verführbarkeit von Suchtmitteln
  • Die Konfrontation mit einem weitgefassten  Verständnis von Suchtmitteln und Suchtverhalten
  • Vermittlung von Informationen  über Suchtstoffe sowie deren Wirkungsweisen und über die Stadien der  Suchtentwicklung

Neugierig geworden? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf.
Ansprechpartner: Anja Maas, Sebastian Lensch

Terminabsprachen und Information: Tel.: 0431-96626, Fax: 0431-96641

E-mail: guttempler.jugendzentrum@kielnet.net
 

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