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Ecstasy ist die in Deutschland weitestverbreitete synthetische Droge. Sie besteht in Reinform aus der chemischen Zusammensetzung MDMA (3,4-Methylendioxy - N - Methylamphetamin). Aufgrund ihres Wirkspektrums gehört diese Droge sowohl zur Gruppe der Halluzinogene als auch zu den Amphetaminen. ursprünglich im Bereich der Pharmazie als Appetitzügler entwickelt, fand MDMA als Rauschdroge ihre massenhafte Verbreitung, als billige Partydroge im Zuge der House- und Technomusikparties (Raves) seit der zweiten Hälfte der 80er Jahre. Problematisch ist, dass unter dem Namen "Ecstasy" heute nur selten reines MDMA angeboten wird. Es handelt sich vielmehr häufig um andere, chemisch verwandte Stoffe (z.B. MDA; MDÄ) oder um Mischungen dieser Stoffe mit Amphetaminen, Koffein oder LSD. Dies bedeutet, sowohl die Wirkung, als auch mögliche gesundheitliche Risiken durch die Einnahme sind nicht sicher kalkulierbar. Ecstasy wird in Tabletten- oder Kapselform eingenommen. Die Wirkung setzt 20 - 60 Minuten nach der Einnahme ein und hält ca. 3 - 4 Stunden an. Reines MDMA wirkt nur leicht halluzinogen. Es steigert das Erleben positiver emotionaler Empfindungen insbesondere in Bezug auf euphorische und zärtliche Gefühle. Ferner unterdrückt es die Wahrnehmung von Hunger-, Durst- und Erschöpfungssignalen, wodurch die Droge z.B. bei Tanzmarathons als leistungssteigernd erlebt wird. Weitere bekannte Wirkungen sind Ansteigen von Körpertemperatur und Pulsfrequenz. Bei der Einnahme über mehrere Tage kommt es zur Toleranzbildung - die Wirkung der einzelnen Dosis nimmt ab. Die parallele Einnahme von Alkohol kann die Wirkung von Ecstasy verringern oder gefährliche Nebenwirkungen auslösen. Als indirekte Folge des Ecstasykonsums ist inzwischen der Hitzekollaps auf Tanzveranstaltungen, infolge des Fehlens notwendiger Körperwahrnehmung, bekannt. Häufige direkte Folgen sind Verspannungen der Kiefermuskulatur und "Kater"- Zustände nach Abklingen der Wirkung. Unter Umständen können ferner Augenzittern, Kopfschmerzen, Schlafschwierigkeiten sowie negativ emotionale Symptome wie Nervosität, Angst, Depression oder Verwirrungszustände auftreten. Sofern es sich um reines MDMA handelt, scheint nach bisherigen Erkenntnissen keine körperliche Abhängigkeit einzutreten. Dagegen ist das Auftreten psychischer Abhängigkeit bei kontinuierlichem Konsum möglich.
Mehr Informationen dazu unter XTC. Oder hier lang 
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